Beetle For Tech ist auf dem Holzweg

Startup | Junges Team aus Tulln sagt illegalem Holzhandel mit Verfahren zur Lieferketten-Nachverfolgung den Kampf an.

TULLN | Kennengelernt haben sie einander bei einem „Hackathon“. Die Zusammenarbeit bei diesem Be-werb, bei dem es darum geht gemeinsam innovative Soft und/oder Hardware-Lösungen für ein Problem zu finden, funktionierte für Koimè Kouacou, Anh Nguyen, Matthias Sammer und Sebastian Vogler so gut, dass sie ein Startup gründeten.

Mit Beetle ForTech entwickeln die vier Jungunternehmer nun Technologien, die im Holzhandel vollständige und transparente Lieferketten garantieren sollen. „Holz hat als Werkstoff riesiges Zukunftspotenzial“, sagt Sebastian Vogler. Für die wachsende Rohstoffnachfrage müssen nachhaltige Waldbewirtschaftung und legale Herkunft weltweit sichergestellt werden. Beetle ForTech könne beides unterstützen, etwa mit einer inno-vativen Holzcodierung oder einem satellitengestützten Waldbeobachtungssystem.

Gefördert wird das Startup vom niederösterreichischen Technologieinkubator Accent, dessen Geschäfts-führer Michael Moll in Beetle ForTech „eine Kombination von hohem Marktpotenzial mit einem wichtigen gesellschaftlichen Nutzen“ sieht.

Begeistert zeigte sich nach einem Online-Business-Talk auch Landesrat Jochen Danninger: „Die Weiter-entwicklung, die wir im Zeitalter der Digitalisierung alle anstreben, braucht technische Möglichkeiten, wie jene, die hier erarbeitet werden. 

 

Quelle: NÖN / Hr. Peischl erschienen am 10.12.2020