Tullner holt Mobilitätspreis

Digitalisierung | Mit seiner Plattform Carsharing Österreich überzeugte Matthias Zawichowski die Jury des 30. VCÖ-Mobilitätspreises Österreich und holte den Gesamtsieg.

TULLN | Das Thema „Digitalisierung“ ist in aller Munde, genauso wie die „Elektro-Mobilität“. Einer, der es meisterlich versteht, diese beiden Bereiche zu verknüpfen ist der Tullner Matthias Zawichowski.

Der Geschäftsführer der implan-tat Raumplanungs GmbH & Co KG ist ein Hans-Dampf oder zeitgemäß wohl eher Hans-Hochvolt-Batterie-in-allen Gassen. Das Thema Elektro-Mobilität beschäftigt ihn unter anderem im Verein „fahrvergnügen.at“, aber vor allem als Vorsitzenden von Carsharing Österreich. Mit eben dieser Plattform überzeugte Zawichowski auch die Jury des 30. VCÖ-Mobilitätspreises. Insgesamt 13 Projekte wurden prämiert, aber Carsharing Österreich holte den Gesamtsieg.

Aktuell haben sich darin elf regionale Carsharing-Betriebe aus Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark zu einer Plattform mit einheitlichem Tarif zusammengeschlossen. Die mehr als 1.000 Mitglieder können zusätzlich zum Angebot vor Ort nun auch das Angebot in den anderen Regionen nutzen. Alle Pkw sind Elektroautos.

„Dieser Preis ist eine großartige Anerkennung für den Verein und für uns als Carsharing-Betrieb. Wir können hiermit unseren Kunden ein weiteres Angebot zur Intermodalität ermöglichen“, sagt Zawichowski zur Verleihung.

 

Quelle: NÖN-Ausgabe Nr. 39 erschienen am 29.9.2021