Digitales Haus nimmt Form an

Das Projekt ist innerhalb des Zeitplans und der veranschlagten Kosten.

TULLN Das Haus der Digitalisierung in der Konrad-Lorenz-Straße steht kurz vor der Dachgleiche. Die NÖN war bei einem Baustellenrundgang dabei.

Bis jetzt wurden 34.000 Arbeitsstunden geleistet. • Circa 4.950 Kubikmeter Beton und 463 Tonnen Bewehrungsstahl stecken im Rohbau. „Die nächste Herausforderung ist die Ausführung der schrägen Betondecke für das Dach“, berichtete der Bauführer Gerhard Bierbaum.

„Trotz allgemeiner Lieferschwierigkeiten bei den Baumaterialen befinden wir uns im Zeitplan. Das liegt auch daran, dass dem Bau des Hauses ein volldigitaler Planungsprozess zugrunde liegt und somit besonders kosten- und zeiteffizient gebaut wird“, betonte Landesrat Jochen Danninger. Die Eröffnung im Frühjahr 2023 und auch der Kostenrahmen von 33,5 Millionen Euro sollen halten. Durch dieses Projekt wird Digitalisierung „gerade jetzt, wo sich mehr Unternehmen denn je mit diesem Thema beschäftigen, angreifbar und begreifbar gemacht“.

Auf die Frage, wie Tulln vom Haus der Digitalisierung profitieren wird, meint Bürgermeister Peter Eisenschenk: „Ich erwarte mir, dass neue Ideen, die durch das Haus der Digitalisierung angestoßen werden, weiterentwickelt werden, dass Start-ups entstehen und eine Bewegung gestartet wird, von der wir heute noch nicht sagen können, wie umfangreich sie die Stadt verändern wird.“

Das Haus der Digitalisierung
Das Haus der Digitalisierung entsteht auf 4.200 Quadratmetern Gesamtfläche am Campus Tulln
in Kooperation zwischen ecoplus digital und der Fachhochschul-Immobiliengesellschaft.
Im Gebäude wird es einen Showroom- und Veranstaltungsbereich, eine Erweiterung der Fachhochschule
Wiener Neustadt, einen Gastrobereich, Büroeinheiten sowie Inkubator-Flächen geben

Quelle: NÖN Ausgabe Nr. 46 erschienen am 17.11.2021