Grundstein für die 3. Ausbaustufe des Technologiezentrum Tulln (TZT) gelegt

Der Technologiestandort Tulln wächst weiter. Heute wurde der Grundstein für die 3. Ausbaustufe des Technologiezentrums Tulln (TZT) gelegt.

„Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Räumlichkeiten im Hochtechnologiebereich wurde diese Erweiterung notwendig – das zeigt, dass der Technologiestandort Niederösterreich weiter am Weg nach vorne ist“, sagt Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr. Petra Bohuslav beim Festakt.

(10. Oktober 2013) – Der Technopolstandort Tulln mit den Forschungsschwerpunkten Agrar- und Umweltbiotechnologie hat sich international einen Namen gemacht: Beispielsweise mit den beiden Christian Doppler Labors für Mykotoxine und Analytik allergener Lebensmittelkontaminanten. Im Mittelpunkt des Technopol Tulln steht das 2005 eröffnete Technologiezentrum Tulln (TZT).

„Seit 2005, als mit der Errichtung des TZT begonnen wurde, sind 11,5 Millionen Euro investiert worden. Aufgrund der hohen Nachfrage wird nun die 3. Ausbaustufe begonnen. Mit diesem 8,5 Millionen Euro Investment stehen den ForscherInnen ab dem Frühjahr 2014 insgesamt etwa 5.500 m² Labor- und Bürofläche zur Verfügung. Die Anzahl der hochqualifizierten Arbeitsplätze steigt damit auf etwa 200 an“, sagt Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr. Petra Bohuslav bei der Grundsteinlegung mit Tullns Bürgermeister Mag. Peter Eisenschenk, LAbg. Mag. Alfred Riedl, ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki und TZT Geschäftsführer und ecoplus Prokurist Mag. Gerhard Schmid.

In die neuen Räumlichkeiten des Haus C übersiedeln und erweitern die bereits jetzt im TZT ansässigen Firmen Sealife Pharma GmbH, das accent Gründerservice, die United Access GmbH und Epi Frame. Als neue Mieter werden die Gerstenmayer GmbH, Bio Trac und Acticell in das neue Haus C einziehen. Die im bestehenden Gebäude frei werdenden Flächen nutzt die Erber Gruppe, um ihren Betrieb zu erweitern.

Die neuen Mieter passen dabei ideal zu den anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen am Technopol Tulln: AIT Austrian Institute of Technology GmbH, Fachhochschule Wiener Neustadt - Standort Tulln, Landwirtschaftliche Fachschule Tulln, Riviera GmbH, SCIOTEC Diagnostic Technologies GmbH, Universität für Bodenkultur Wien - Standort Tulln, Wood k plus - Kompetenzzentrum für Holzverbundwerkstoffe und Holzchemie, Zuckerforschung Tulln GesmbH.

Insgesamt sind derzeit am Technopol Tulln – mit den Unternehmen und Forschungseinrichtungen außerhalb des Technologiezentrums – etwa 650 Personen beschäftigt, darunter knapp 500 hochspezialisierte ForscherInnen.

„Seit dem Start des Technopolprogramms im Jahr 2004, umgesetzt von ecoplus, wurden 123 Forschungsprojekte mit einem gesamten Projektvolumen von rund 146 Millionen Euro initiiert und umgesetzt. Insgesamt arbeiten rund 1.280 Forscherinnen und Forscher an den vier Technopolstandorten in Wieselburg, Krems, Tulln und Wiener Neustadt“, zieht ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki eine positive Bilanz.

Quelle: ecoplus, erschienen am 10.10.2013