"Garten" ist Motor für Tulln

Image-Kampagne | Zielgerichtete Werbung schlägt sich in den Nächtigungszahlen nieder.

TULLN | Durch konsequente Weiterentwicklung des gartenspezifischen Angebotes und Umsetzung einer schlagkräftigen Imagekampagne hat sich Tulln als DIE Gartenstadt Österreichs etabliert. Mit viel Leidenschaft wurden in den vergangenen Jahren neue Erlebnisse zum Thema „Garten“ entwickelt und in die Bewerbung investiert. Der Erfolg spiegelt sich auch in der Nächtigungsstatistik wieder. Innerhalb der letzten drei Jahre stiegen die Nächtigungen im Ganzjahresvergleich von 84.368 im Jahr 2015 auf beachtliche 116.136 im Jahr 2018 – das ist ein Plus von 38 Prozent.

Um die geballte Gartenkompetenz der Stadt Tulln noch stärker ins Bewusstsein potenzieller Gäste zu bringen, setzte die Stadtgemeinde Tulln 2019 eine umfassende überregionale Image-Werbekampagne in Wien und Niederösterreich um.

Bernhard Schröder – Geschäftsführer der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH betont: „In den letzten Jahren hat sich das Thema Garten nicht zuletzt auch wegen der vielen Aktivitäten der Stadt Tulln, aber auch aufgrund unseres Projektes Donaugärten, zu einem wichtigen Leuchtturmthema der Destination entwickelt.“

Beginnend mit einem Markenentwicklungsprozess wurde im Jahr 2013 das Thema Garten als wichtiger Teil der Marke Stadt Tulln herausgearbeitet. Im Bereich Tourismus wurde die Positionierung als Gartenstadt durch die Entwicklung des 2015 ins Leben gerufenen Gartenfestivals „gartenFestwochentulln“ gestärkt.

In den folgenden Jahren wurde die Veranstaltungsreihe „Privatgartentage“ ins Leben gerufen, wo private Gartenbesitzer ihre Gartentore für Besucher öffneten. Damit wurde nicht nur ein touristisch interessantes Angebot ins Leben gerufen, es bewirkte auch eine Vernetzung innerhalb der Region.

Ein besonderer Höhepunkt war der Zuschlag zum Gartensommer Spezial „Green Art – Eine Stadt wächst über sich hinaus“ im Jahr 2018, wo die Stadt Tulln zu einer einzigartigen garten- und kulturtouristische Gesamtattraktion wurde. Stadtweite Gartenkunstwerke im öffentlichen Freiraum sowie eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst im Rathaus/Minoritenkloster sprachen rund 40.000 zusätzliche Besucher an.

„Wir stehen gut da, aber wir haben noch viel vor“, so Bürgermeister Peter Eisenschenk.