IFA exportiert Wissen nach China

Vernetzt | Workshop zeigt Wissensstand über Schimmelpilz-Gifte.

TULLN | Seit 2016 koordiniert Rudolf Krska vom BOKU-Department IFA-Tulln das internationale Projekt „MyToolBox“. Darin wird an Maßnahmen zur Reduktion von Schimmelpilzen und Giften (Mykotoxine) entlang der gesamten Futtermittelkette geforscht. Von der EU fließen fünf Millionen Euro sowie vom Chinesischen Ministerium für Wissenschaft und Technologie eine weitere Million Euro an Fördergeldern.

Im Rahmen eines Stakeholder-Workshops in Peking mit 150 Teilnehmern wurde nun die Anwendbarkeit der MyTool-Box-Ergebnisse präsentiert und diskutiert. „Damit können wir in der EU auf die globale Erwärmung reagieren, die immer mehr Schimmelpilze auftreten lässt, die man als untypisch bezeichnen kann“, erklärt Krska. Darunter fällt die Entwicklung eines Frühwarnsystems für Getreidelager oder neuer Enzyme, die Mykotoxine unschädlich machen. Die Resultate wurden nun im Rahmen dieses Workshops präsentiert und diskutiert.