Duo hat große Pläne

Goldmann-Areal | Ein oberösterreichisches Unternehmer-Duo haucht dem Industrieobjekt neues Leben ein.

TULLN | Jahrelang lag das 45.000 m² große Areal der ehemaligen Firma Goldmann Druck im Dornröschenschlaf, jetzt sind zwei Oberösterreicher drauf und dran es zu neuem Leben zu erwecken. Werner Beutelmeyer und Leo Steinhäusler haben Ende letzten Jahres das Objekt erworben und bis jetzt bereits rund eine Million Euro in ihr Projekt „Goldmann-Zukunftspark“ investiert. 20.000 m² schwerlastfähige Hallen und ein Bürogebäude mit 4.300 m² Bürofläche werden gerade auf Hochglanz gebracht.

„Wir sind durch das Unternehmensservice der Stadtgemeinde auf die Immobilie aufmerksam geworden und fühlen uns gut begleitet“, erzählen Beutelmeyer und Steinhäusler. Auch die weiteren Entwicklungsschritte würden in Absprache mit der Stadt erfolgen.

Überzeugt hat die beiden nicht nur der hervorragende Gesamtzustand des Objektes, sondern auch die Infrastruktur der Umgebung. „Der Großraum Tulln besticht durch ein beeindruckendes Einzugsgebiet für Arbeitskräfte, insbesondere Fachkräfte“, betonen beide. Außerdem zeichne sich die Region durch ein sehr dynamisches Wirtschaftsklima aus.

An Ideen mangelt es nicht. „Unser Ziel ist die Wiederbelebung des Goldmann-Areals als Produktionsstandort“, erklären die Unternehmer. Neben den Produktionsstätten können Interessenten auch Lagerflächen, Büros und Ateliers anmieten, wobei jedes Einzelobjekt dem jeweiligen Bedürfnis und Geschmack angepasst wird. Platz ist jedenfalls vorhanden – in den riesigen Hallen, im Bürogebäude und im Freigelände. „An die 60 konkrete Anfragen sind schon eingetroffen und es werden täglich mehr“, freuen sich Beutelmeyer und Steinhäusler.

Bürgermeister Peter Eisenschenk: „Ich freue mich, dass unsere Bemühungen im Rahmen des Unternehmensservices Früchte tragen, worauf wir auch ein wenig stolz sein dürfen.“ Als „ersten guten Schritt in die richtige Richtung“ bezeichnet auch Vizebürgermeister Harald Schinnerl die Initiative der Oberösterreicher, „und er war wichtig für das gesamte Stadtviertel.“