Neue Halle für die Messe

Wachstumskurs | 8,7 Millionen Euro werden in die weitere Modernisierung des Messestandorts Tulln investiert. Geschäftsführer Strasser: „Wird die starke Marktposition deutlich festlegen.“

TULLN | Nachdem ecoplus die Fördermittel zugesichert hatte (die NÖN berichtete), gab jetzt auch der Gemeinderat grünes Licht für eine neuerliche Großinvestition der Messe Tulln.

Bis 2020 wird die fast 50 Jahre alte Rundhalle durch eine neue Donauhalle ersetzt und ein neuer Hochfrequenzeingang geschaffen. „Das ist ein weiterer Bestandteil für die Sicherung und den qualitätsvollen Ausbau des Messebetriebes. Die Messe Tulln hat sich in den letzten Jahren massiv entwickelt, ist heute einer der größten Messestandorte Österreichs und wird mit der großartigen Arbeit des Managements und Investitionen wie dieser weiterhin österreichweit für Qualität und Professionalität stehen“, sagt dazu Bürgermeister Peter Eisenschenk.

„Der Neubau der Donauhalle mit dem neuen Eingangsbereich am Messegelände Ost erfolgt zum richtigen Zeitpunkt im aktuellen Wachstumskurs und wird die starke Marktposition der Messe Tulln deutlich festigen“, so Messe Tulln Geschäftsführer Wolfgang Strasser.
Die neue Donauhalle wird mit ihren mehr als 2.600 Quadratmetern direkt an die bestehende Halle 2 angrenzen. Durch einen ebenfalls neu zu schaffenden, barrierefreien und überdachten Übergang zur Halle 3 wird danach das gesamte Messegelände trockenen Fußes „ergangen“ werden können. Außerdem werden ein zusätzliches Restaurant mit 250 Plätzen sowie ein Foyer mit einem Kassabereich südlich der Halle 2 errichtet.

Der Spatenstich erfolgt nach der Internationalen Gartenbaumesse Tulln im Herbst 2019 und schon im März 2020 soll die Halle fertiggestellt sein. Insgesamt werden 8,7 Mio. Euro in das Projekt investiert: Ein Drittel kann die Messe Tulln aufgrund der Gewinne der letzten Jahre eigenfinanzieren. Ein weiteres Drittel deckt auf Beschluss der NÖ Landesregierung eine ecoplusRegionalförderung ab.
Das letzte Drittel wird durch ein Darlehen finanziert, dessen Haftung – wie auch schon bei den bisherigen Projekten – die Stadtgemeinde Tulln übernommen hat.