Gefährliche Pilze

Kongress | 230 Wissenschafter aus 32 Ländern beschäftigten sich in Tulln mit Schimmelpilzen, die fast alle Nutzpflanzen befallen.

TULLN | Vier Tage lang drehte sich in der Bezirkshauptstadt alles ums Thema „Fusarium“. Unter diesem Namen wird eine große Gruppe von Schimmelpilzen zusammengefasst, die fast alle Nutzpflanzen weltweit befallen und deren Erforschung daher von nachhaltiger Bedeutung für die weltweite Lebensmittelproduktion ist.
Gerhard Adam organisierte zusammen mit Kollegen der Universität für Bodenkultur Wien und der Firma Biomin mit Unterstützung der Österreichischen Gesellschaft für Molekulare Biowissenschaften und Biotechnologie (ÖGMBT) das EFS14 (European Fusarium Seminar). 230 Wissenschafter aus 32 Ländern von Kanada bis Japan waren der Einladung nach Tulln gefolgt.

„Der Besuch und die positive Resonanz der Wissenschafter aus der ganzen Welt haben gezeigt, wie gut sich Tulln für internationale Tagungen eignet. Die Verbindung von attraktiven Räumlichkeiten im Minoritenkloster und im Danubium mit erhöhten Hotel-Kapazitäten und ausgezeichnetem gastronomischen Angebot ist ein Gesamtpaket, das nachhaltig begeistert und hoffentlich noch viele weitere Tagungen nach Tulln bringen wird“, bilanziert Bürgermeister Peter Eisenschenk.