30.000 bei Tulln Kultur

Bilanz und Ausblick | Erich Schindlecker (E&A) verbucht Rekordzahlen bei Donaubühne und Danubium, verspricht heißen „Kurti“-Sommer und plant fürs Jubiläumsjahr 2019.

TULLN | 2017 war ein gutes Kulturjahr in der Stadt. „Wir haben im Danubium bei den Besucherzahlen erstmals die 15.000er-Marke geknackt“, zeigt sich E&A-Geschäftsführer Erich Schindlecker erfreut. Mit insgesamt 48 Veranstaltungen konnte der Umsatz weiter gesteigert werden. Zum Vergleich: 2016 kamen zu 42 Veranstaltungen 13.800 Besucher, 2015 waren es 11.700 bei 40 Events.

Insgesamt brachte Tulln Kultur mit Donaubühne und Danubium gut 30.000 Besucher nach Tulln. „Da sind die Zahlen für das Feuerwerk nicht eingerechnet. Das Ganze verteilt sich auch schön stetig übers Jahr und nicht nur auf einzelne Events“, betont Schindlecker. Die Auswertung zeigt außerdem, dass Tulln sehr stark als Bezirkshauptstadt wahrgenommen wird. „40 Prozent der Besucher kommen aus dem Bezirk, weitere 20 aus der Stadt“, berichtet der Kulturmanager.

Stark vertreten sind weiters die Bezirke Korneuburg (9 %) und St. Pölten (7,5 %), die Stadt Wien (7 %) sowie der ehemalige Bezirk Wien-Umgebung (4 %). Nachdem das Publikum sehr gut differenziert, seien auch zwei bis drei Veranstaltungen, die dann eben unterschiedliche Gruppen ansprechen, ohne Weiteres möglich.
Auch mit der laufenden Saison im Danubium ist Schindlecker zufrieden: „Vieles ist ausverkauft, beispielsweise Dorfer oder Kulis und für Eckel oder Heilbutt & Rosen gibt es nur noch wenige Tickets.“

Erster Ostbahn-Abend beinahe ausverkauft

Das Publikum könne sich schon auf die berühmten „lauen Sommerabende“ bei der Donaubühne freuen (siehe Programm). Beim Saisonhighlight rät Schindlecker, schnell zuzugreifen: „Obacht beim ersten Termin mit Kurt Ostbahn, der ist so gut wie voll gebucht! Keine Sorge, für Sonntag gibt es noch Karten.“
Während der Kultur-Herbst bereits steht, laufen die Planungen für 2019 auf Hochtouren. „Da feiern wir fünf Jahre Tulln Kultur, 20 Jahre Donaubühne und 30 Jahre E&A - eigentlich unglaublich“, meint Schindlecker, „und dieses Jubiläumsjahr wird etwas ganz Besonderes. Wir werden die überregionale Bedeutung der Donaubühne hervorheben, es wird internationale Künstlerbeteiligung geben.“