Technopol auf Erfolgskurs

Steil nach oben | Forschungs-Hot Spot zieht zufrieden Bilanz unter das vergangene Jahr. Seit 2013 wurden über 200 neue Arbeitsplätze geschaffen. Highlight war FFoQSI-Eröffnung.

TULLN | Es wuselt regelrecht in den vielen Räumlichkeiten und Labors, das Gehirnschmalz wird stets auf Betriebstemperatur gehalten und der Wissensdurst scheint förmlich aus den Gebäuden zu dampfen – Forscherherz was willst du mehr? Diese Eindrücke bestätigt auch die neueste Bilanz des Technopol Tulln.

Mit mehr als 900 Arbeitsplätzen zählt der Standort und gehört mittlerweile zu den international anerkanntesten Forschungs-Hot-Spots im Bereich biobasierter Technologien. In den letzten fünf Jahren erhöhte sich die Anzahl der Betriebe von 13 auf 209, das auch 200 zusätzliche Arbeitsplätze brachte.
„Diese Entwicklung bestätigt uns auch, dass es gelungen ist am Technopol beziehungsweise am TFZ Tulln attraktive Rahmenbedingungen zu schaffen, die Innovation, Forschung und Entwicklung fördern“, ist Landesrätin Petra Bohuslav vom Erfolg dieses Konzeptes überzeugt. Auf dem Besuchsprogramm standen auch die Fachhochschule Wiener Neustadt, an der aktuell mehr als 200 Studierende in der Studienrichtung „Biotechnische Verfahren“ studieren. Ab Herbst sollen weitere 20 Studienplätze im Studiengang „Bio Data Science“ dazu kommen.

Ein besonderes Highlight des Vorjahres war die Eröffnung des FFoQSI (Feed and Food Quality, Safety & Innovation) COMET K1-Kompetenzzentrum, das erstmals mit seiner Arbeit die gesamte Wertschöpfungskette pflanzlicher und tierischer Lebensmittel abdeckt.