80 neue Container

Katastrophenschutz | Beim Landesfeuerwehrverband in Tulln wird ein neuer Containerterminal errichtet. Er soll noch heuer in Betrieb gehen.

TULLN | Um bei Katastropheneinsätzen modernstes Arbeitsgerät in großer Stückzahl rasch in die Einsatzgebiete verlegen zu können, wird am Katastrophenschutz-Stützpunkt des NÖ Landesfeuerwehrverbandes in Tulln ein neuer Containerterminal errichtet. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Stellvertreter Stephan Pernkopf sowie Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner betonten, dass der Katastrophenschutz in Niederösterreich ohne die 1720 Freiwilligen Feuerwehren nicht gewährleistet werden kann.

Noch heuer soll der neuer Terminal für 80 Container in Angriff genommen werden.
Wenn Katastrophen eine Region oder das ganze Land bedrohen, ist vor allem eines gefragt: rasche und kompetente Hilfe. Das bedarf genügend Personalreserven, aber auch eines enormen Materialaufwandes.

Da nicht jede Feuerwehr mit Großgeräten ausgerüstet werden kann, lagern viele Spezialmaschinen am Kat-Stützpunkt in Tulln - in großen Schiffscontainern. Derzeit sind diese verteilt auf verschiedenen Flächen am Gesamtgelände abgestellt. Gesamtfläche der Containerboxen: 3.000 Quadratmeter.

Zahlen und Fakten  
80 Container werden aufgestellt.  
45 Container werden dabei in geschlossenen Boxen, 15 weitere in offenen und 20 Container auf einem Freilagerplatz geparkt.
Gesamtfläche der Containerboxen: 3.000 Quadratmeter. Zudem wird der Terminal um ein Bürogebäude mit Disponenten-, Besprechungs- und Sozialraum erweitert. Mit den dementsprechenden Manipulationsflächen und der befestigten Außenanlage wird eine Fläche von knapp 12.000 Quadratmetern erreicht.