Sicherheit am Teller

Der offizielle Startschuss zum K1-Kompetenzzentrum ist gefallen. Im Technopol Tulln arbeiten Wissenschaftler die letzten Geheimnisse der Lebensmittelkette auf.

TULLN I Die Lebensmittelkette ist eine feingliedrige mit vielen Abzweigungen. Vom Samen bis zum Teller ist es ein langer Weg. Doch genau dieser Weg ist Grundlage eines Monster-Projektes, das sich großteils auf Tullner Boden abspielen soll. FFoQSI (siehe Infobox) hört sich vielleicht harmlos an, doch dabei handelt es sich um ein millionenschweres, sogenanntes K1-Kompetenzzentrum (COMET Compentence Centers for Excellent Technologies). Hirnschmalz, Know-How und perfekte Organisation schlüsseln auf drei Gebieten die Lebensmittelkette auf. „Zwei beschäftigen sich mit tierischer beziehungsweise pflanzlicher Forschung, das dritte Gebiet widmet sich der Grundlagenforschung", erklärt der wissenschaftliche Leiter Martin Wagner.

Land NO lässt sich Forschung etwas kosten

Das Land Niederösterreich fördert dieses FFG-Projekt, das über die nächsten acht Jahre läuft großzügig mit. „Dem Land Ist gerade diese Art der Forschung ein besonderes Anliegen und Tulln ist hier der geeignetste Standort", schwärmt Wagner von der hohen Kompetenz, die sich in den letzten Jahren am Campus Tulln entwickelt hat. Die Lebensmittelindustrie steht vor großen Herausforderungen, wie Witterungsverhältnisse, Pflanzen- und Tierschutz, Fruchtbarkeit und vielem mehr. „Durch das Bedürfnis der Konsumenten nach hoher Qualität bei geringem Preis entsteht hoher  Druck und genau darin besteht die große Herausforderung", sagt Martin Wagner.

Was ist FFoQSI

FFoQSI (sprich FOXI) steht für Feed and Food Quality, Safety & Innovation. Das K1-Zentrum vereint die Kompetenz der Gesellschafter Vetmeduni Vienna, BOKU und FH Oberösterreich sowie weiterer führender wissenschaftlicher Institutionen wie All, AGES und RECENDT mit dem Know-how von über 30 innovativen Partnerunternehmen.

Niederösterreichische Nachrichten, erschienen am 15.03.2017