Technologiestandort Niederösterreich im internationalen Fokus

Deutsche Wirtschaftsdelegation informiert sich über Technopole.

 Seit Jahren sorgt das von ecoplus umgesetzte Technopolprogramm für die positive Entwicklung des Technologiestandorts Niederösterreich. „Auch im Vorjahr wurde dieser erfolgreiche Weg konsequent fortgesetzt und international anerkannt“, sagt Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr. Petra Bohuslav. Heute überzeugte sich eine Wirtschaftsdelegation aus Mecklenburg-Vorpommern mit Wirtschaftsminister Harry Glawe an der Spitze von den Möglichkeiten des blau-gelben Technologiestandorts und lotete mögliche Kooperationen mit niederösterreichischen Forschungseinrichtungen aus.

(16. Jänner 2014) – Im Jahr 2004 gestartet, entwickelt sich das Technopolprogramm immer mehr zu dem Motor des Wirtschafts- und Technologiestandorts Niederösterreich. Seit dem Beginn wurden 128 Forschungsprojekte mit einem gesamten Projektvolumen von rund 150 Millionen Euro an den Technopolstandorten in Krems, Tulln, Wiener Neustadt und Wieselburg umgesetzt. „Insgesamt arbeiten in den Forschungsinstitutionen und Unternehmen an den Technopolen knapp 1.400 ForscherInnen“, bilanziert Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr. Petra Bohuslav.

Diese Leistungen werden auch international anerkannt: So wurde im Vorjahr auf EU-Ebene beim RegioStars Award, der erfolgreiche regionale und innovative Projekte in der gesamten EU vor den Vorhang holt, das niederösterreichische Technopolprogramm unter 149 Bewerbungen unter die besten 27 Finalisten gewählt. Beim 5. Europäischen Innovationsgipfel in Brüssel stellte Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr. Petra Bohuslav die niederösterreichische Innovationspyramide vor: „Diese bildet mit dem TIP Programm der Wirtschaftskammer NÖ, dem ecoplus Clusterprogramm und dem Technopolprogramm an der Spitze einen fruchtbaren Nährboden für Spitzenleistungen im Bereich der Forschung und Technologie.“

Davon überzeugte sich auch die heutige Wirtschaftsdelegation aus Mecklenburg-Vorpommern mit Wirtschaftsminister Harry Glawe an der Spitze. Künftig sollen Forschungseinrichtungen aus Niederösterreich mit Firmen und Instituten aus Mecklenburg-Vorpommern vor allem im Bereich der modernen Lebenswissenschaften und der Gesundheitswirtschaften zusammenarbeiten. Dazu wurde bereits im Vorjahr eine Kooperationsvereinbarung zwischen Niederösterreichs Technopol-Standorten und dem gemeinnützigen Verein „BioCon Valley Mecklenburg-Vorpommern e.V.“ von beiden Seiten unterschrieben.

Technopole in Niederösterreich

Im Bereich Lebensmittel hat der Technopol Tulln viel zu bieten. „Gerade 2013 hat gezeigt, dass Lebensmittelsicherheit einen immer wichtigeren Stellenwert einnimmt: Ob es der Aflatoxin Skandal oder die Tierartenbestimmung in Lebensmitteln war – Forschung aus Tulln wird international immer stärker nachgefragt. Daher wurde im Vorjahr auch mit dem Bau der 3. Ausbaustufe des Technologiezentrums Tulln (TZT) begonnen. Ab dem Frühjahr stehen damit weitere 5.500 m² Labor- und Bürofläche zur Verfügung“, erläutert ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki. Marketing Macht haben nach wie vor die großen Musikkonzerne.

Quelle: ecoplus, erschienen am 16.01.2014