Initiative Breitbandausbau

Das Unternehmensservice der Stadtgemeinde Tulln informiert über die aktuellen Projektschritte für eine zukünftige Verbesserung der Breitbandinfrastruktur

Projektmeilensteine "Initiative Breitbandausbau"

Jänner bis März 2016: A1- Ausbau abgeschlossen

Ein erstes Ergebnis der Verhandlungen ist der Glasfaser-Ausbau von A1 im gesamten Gemeindegebiet:
Ab April können alle Haushalte und Betriebsstandorte das Internet mit bis zu 100 Mbit/s nutzen. Möglich wurde dies mit der „Fiber to Curb“-Technologie: 19 neu errichtete Schaltstellen sind mit Glasfaser-Leitungen an das A1-Netz angeschlossen.

Das individuell erreichbare Datenvolumen durch den A1-Ausbau ist abhängig von der Entfernung zu der nächsten Glasfaser-Schaltstelle. Insgeamt wurden 19 Schaltstellen errichtet, je eine in Neuaigen, Trübensee, Langenlebarn-Unteraigen, Staasdorf und Nitzing, drei in Langenlebarn-Oberaigen und die restlichen elf m Stadtgebiet von Tulln.

Mit März startet A1 eine umfassende Informationskampagne um alle Haushalte und Betriebsstandorte über die neuen verbesserten Möglichkeiten zu informieren. Ist man bereits A1- Kunde kann man sich direkt bei dem zuständigen Business Partner erkundigen und auf die schnelleren Produkte umsteigen.

November & Dezember 2015: A1- Breitbandausbau

Die Ausbauarbeiten von A1 konnten großteils abgeschlossen werden, und sind damit voll im Zeitplan. Die Aktivierung dieser neu geschaffenen Infrastruktur soll bereits Anfang 2016 starten. Eine diesbezügliche Informationskampagne folgt.

Oktober 2015: Grobplanung und aktuelle Ausbauprojekte

Die erforderliche Grobplanung für das gesamte Gemeindegebiet Tulln steht kurz vor der finalen Fertigstellung. Diese umfassende Unterlage ermöglicht anschließend die logistische Planung von Glasfasereinbauten samt der dazugehörigen Infrastruktur bei sämtlichen zukünftigen Grabungsarbeiten. Um aber bei schon derzeit stattfindenden Infrastrukturprojekten (Kanal, Wasser, Erweiterung von Siedlungsgebieten) die entsprechende Breitbandversorgung zukünftig gewährleisten zu können, wird durch die Stadtgemeinde Tulln bereits bei zwei (Siedlungs-) Projekten eine Leerverrohrung für Glasfaser mitberücksichtigt.


Juli bis September 2015: A1- Breitbandausbau

Um nicht nur langfristige zu planen, sondern auch eine kurzfristige Verbesserung zu gewährleisten fanden intensive Gesprächen mit A1 statt, bei denen Tulln als weitere Ausbauregion gewonnen werden konnte. Kurz danach wurden bereits die konkreten Ausbaupläne abgestimmt, um eine schnellere Versorgung auf Basis der bestehenden Infrastruktur sicherstellen zu können. Hierbei kommt nunmehr die FTTC-Technik (Fiber to the Curb) zum Einsatz, bei der das gesamte Gemeindegebiet von Tulln (also inklusive aller Katastralgemeinden) mit 21 dezentralen Verteilerkästen ausgestattet wird. Diese Technik erlaubt es, die bestehende Infrastruktur der Kupferkabel durch den gezielten Einsatz und Ausbau mittels Glasfaser bis zu den Verteilerkästen die Breitbandgeschwindigkeit deutlich zu erhöhen.

Die ersten Arbeiten dazu haben bereits begonnen, und werden voraussichtlich bereits im November abgeschlossen werden. Bei Fertigstellung werden sämtliche Haushalte im Gemeindegebiet von A1 über die dann neuen und schnelleren Verbindungen informiert.

April bis Juni 2015: Grobplanung

Gemeinsam mit Gründung der NÖGIG (NÖ Glasfaserinfrastruktur GmbH) wurde ein weiterer wichtiger Schritt in der langfristigen Errichtung einer passiven Glasfaserinfrastruktur gelegt. Zusätzlich fanden weitere Gespräche mit den Dienstanbietern statt, auch um zukünftige Ausbauprojekte in Tulln zu forcieren. Außerdem soll die Neuerrichtung eines Kanal- und Wassernetzes in der Siedlung Rafelswörth in einem Pilotprojekt zukünftig genutzt werden, um die Grabungsarbeiten für die Mitverlegung von Glasfaserkabeln vorzusehen.

Nähere Informationen zu den Aufgaben der NÖGIG finden Sie unter: www.noegig.at.

Februar & März 2015: Startgespräche mit den Dienstanbietern

Die Startgespräche mit den einschlägigen Dienstbetreibern sind positiv verlaufen. Ziel war vor allem die konkrete Abstimmung der Grabungsarbeiten im gesamten Gemeindegebiet, um Doppelgleisigkeiten zu verringern, und Kostenvorteile zu schaffen. Diese nunmehr gebündelten Aktivitäten tragen zu einem schnelleren Ausbau durch die Anbieter bei. Gleichzeitig wurde mit den ersten Abstimmungsarbeiten für einen Masterplan begonnen, um auf Basis der bereits vorhandenen passiven Infrastruktur (Kupfer- und Glasfaserleitungen), sinnvolle Ausbauvorhaben zu projektieren.

Jänner 2015: Abstimmungsgespräche Land NÖ/ecoplus

Bereits in den ersten Tagen des neuen Jahres erfolgten erste Abstimmungsgespräche mit den zuständigen Fachabteilungen des Landes NÖ, bzw. dem Breitbandbeauftragten des Landes NÖ/ecoplus. Dabei konnten nicht nur wichtige Informationen ausgetauscht werden, sondern auch die weiteren Schritte abgestimmt werden.

Dezember 2014: Resolution Breitbandausbau

Tulln hat als erste Gemeinde in Niederösterreich eine dahingehende Resolution an das zuständige Bundesministerium gestellt. Gefordert werden darin ua. finanzielle Mittel für einen flächendeckenden Glasfaserausbau für die Stadtgemeinde Tulln (Stichwort Breitbandmilliarde), sowie den Ausbau der passiven Glasfaserinfrastruktur.

November 2014: Breitband-Initiative gestartet
 
Nach einer umfassenden Erhebung der aktuellen Situation und der jeweiligen Anforderungen der Tullner Unternehmen, leitete das Unternehmensservice der Stadtgemeinde Tulln diese Daten an die zuständige Landesstellen weiter, um eine kurzfristige Verbesserung der aktuellen Situation zu überprüfen.

Gleichzeitig setzte die Stadtgemeinde Tulln finanzielle Mittel im Budget 2015 ein, gemeinsam mit der Installierung einer Projektgruppe um einen gezielten Ausbau der Breitbandinfrastruktur durch einen Masterplan vorantreiben zu können.

 

Sollte Ihr Unternehmen an weiteren Informationen dazu interessiert sein, können Sie das Unternehmensservice der Stadtgemeinde Tulln jederzeit kontaktieren.